Wo bin ICH?

Die Pilzzeremonie

Wer psychedelische Drogen konsumiert, möchte eine Bewusstseinsveränderung erleben oder seine Wahrnehmung erweitern. Aber können Drogen auch auf der Suche nach dem eigenen Ich helfen? In vielen Kulturen werden dafür in spirituellen Zeremonien pflanzliche Halluzinogene verwendet. Auch in Mexiko, wo Schamanen durch bewusstseinserweiternde Pilze versuchen, den Geist ihrer Schützlinge zu reinigen. Gesetzlich ist der Konsum zwar verboten, jedoch wird er als Teil der Kultur toleriert. 

Die 23-jährige Roja und ihr 28-jähriger Freund Marcel haben im mexikanischen San José del Pacifico an so einer Pilzzeremonie teilgenommen. Am Himmel des kleinen Ortes sind regelmäßig außergewöhnliche Wolkenformationen zu sehen, die im berauschten Zustand besonders intensiv wahrgenommen werden können. Das Dorf ist die inoffizielle mexikanische Hauptstadt der „Magic Mushrooms“. 

Die beiden wurden nach einem Kräuterdampfbad in einer Tonhütte von einem der dort ansässigen Schamanen erst mit kaltem und dann mit warmem Wasser begossen.

 

Die Fortsetzung des Artikels findest Du in der aktuellen Printausgabe.

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