HALLO DADA!

Wer Dada sagt, siegt. So heisst es im Dadaistischen Manifest. Wer Dada sagt, könnte aber auch Dada Held-Poschardt meinen. Denn die 39-jährige Psychologin, die auch schon als Model gearbeitet hat, ist tatsächlich nach der gleichnamigen Kunstrichtung benannt. Gemeinsam mit ihrem Mann, dem Journalisten Ulf Poschardt und ihren zwei Kindern lebt sie in Berlin. Für uns hat sie sich kurz Zeit genommen und zwölf Fragen übers Leben beantwortet.

Wenn meine Eltern mich nicht Dada genannt hätten:

… wäre ich ein anderer Mensch geworden.

Als Kind fand ich Kunst:

… ganz selbstverständlich.

Kunst kann das Leben verändern:

… indem sie es vermag, eine Distanz zu eingefahrenen Sichtweisen herzustellen und kognitive Blockaden lösen kann. Und weil Kunst die Seele nährt und bespielt.

Das Wertvollste, das ich besitze:

Ein Stück Land mit alten Olivenbäumen, mit Liebe gepflanzt von meinem Vater.

Freiheit bedeutet für mich:

… die Wahl zu haben und den Mut, von ihr Gebrauch zu machen.

Wen würde ich gern zum Essen einladen:

Meine verstorbene Mutter.

Drei essentielle Dinge:

Liebe, Spiel, Tod.

Kunst oder Mode?

Kunst.

Dada oder Gaga?

Dada ist Gaga.

Selbstliebe oder Nächstenliebe?

Zwischen beidem schwingen. Das eine braucht das andere.

Romanze oder Thriller?

Romanze.

Ich will für immer:

… lieben.

VON LETICIA MENKE

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