Fünf von Vielen: Chloé Gomes

In Berlin leben 1,8 Millionen Frauen. Viele von ihnen haben inspirierende Lebensläufeund etwas geleistet, das die Welt ein Stückweit verändert hat. Fünf dieser Frauen haben uns ihre Geschichten erzählt.

Ich wurde in Nizza geboren. Mein Vater stammt von den Kapverdischen Inseln, meine Mutter ist Franko-Algerierin. Als ich acht Jahre alt war, hat mich meine Mutter mit in die Oper genommen. Wir haben uns »Schwanensee« des Pariser Staats- balletts angeschaut. Ich erinnere mich, dass ich von der gesamten Atmosphäre unglaublich beeindruckt war: Das Orchester, die Lichter, die Kostüme, das Make-up, die Tänzer – das war einfach magisch! In diesem Moment habe ich be- schlossen, Ballerina zu werden. Meine Ausbildung habe ich an der renommier- ten Bolshoï Ballettakademie in Moskau gemacht. Ich habe als erste Afro-Französin ein Stipendium bekommen und durfte vier Jahre mit den welt- besten Tänzerinnen und Tänzern zusammen- arbeiten. Nach dem Abschluss hatte ich Engagements an der Oper von Nizza und am Béjart Ballett von Lausanne. Seit einem Jahr tanze ich nun im Ensemble des Berliner Staatsballetts. Das ist ein Traum und eine große Herausforderung zugleich.

»Tanz kennt keine Hautfarbe«

Text: Kim Ruda

Die Fortsetzung des Artikels findest Du in der aktuellen Printausgabe.

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